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Buchtipps

Schweiz in der Nachkriegszeit. Junge Frauen werden erdrosselt in Chur aufgefunden. Ein junger Taubstummer wird der Tat verdächtigt, doch zunehmend treten andere Verdachtsmomente und Personen  auf, die Landjäger Caminada und einen  jungen Kollegen in ganz andere Richtungen ermitteln lassen.

Ein klassischer Western? Nicht ganz. Ming Tsu, ein ausgebildeter Revolverheld befindet sich auf einem Rachefeldzug. Begleitet von einem Propheten und der Truppe einer "Wundershow", hinterlässt er auf seinem Weg nach Kalifornien verbrannte Erde. Schonungslos schießwütig. Herrlich hart.  

8 Monate und einige Tage übernachten Ella, ihr kleiner Bruder Robbie, Jay und Quinn in den U-Bahn-Schächten unterhalb Londons. Hitlers Flugzeuge werfen Nacht für Nacht Bomben ab und alle Bewohner Londons liegen dichtgedrängt wie die Sardinen in den Tunneln und versuchen am Tage zu helfen, Nahrung zu besorgen und einfach nur zu überleben.

Mit der Einstiegsszene erzeugt Mareike Fallwickl einen Schockzustand in der Leserin, dessen Wirkung bis zum Ende des Romans anhält: Beim Abendessen fragt jemand nach dem Salz, die Mutter steht auf, öffnet die Balkontür und springt. Zurück bleiben ihr Mann Johannes, die 16jährige Tochter Lola und zwei Söhne.

Das Königspaar hat einen großen Wunsch: Ein Kind! Deshalb geht der König zur königlichen Erfinderin und die Königin zur Hexe. Wenig später haben sie zwei Kinder: Die Baumstumpfprinzessin und einen kleinen Roboter.

Ein Roman, der sich über fünf Jahrhunderte erstreckt. Ein altgedienter Soldat soll den "Indio Juan" aufstöbern und gefangen nehmen. Seine Jagd führt ihn immer weiter nach Norden. Doch nicht nur geographisch ändert sich die Landschaft. Ein Roman über den Kolonialismus in allen Facetten. Über die Gefährlichkeit von Ideen und das jede Epoche seine eigenen Gefahren bereithält.

Giorgia ist eine gute Schauspielerin. Wahrscheinlich sogar ZU gut. Bei ihr verschwimmen Realität und Rolle, bis sie eines vom anderen nicht mehr trennen kann. Nach dem unvermeidlichen Zusammenbruch, hecken ihr Freund und ihr Regisseur einen Plan aus. Wieso Giorgia nicht die Rolle ihres Lebens auf den Leib schreiben. Doch wie weit geht die Liebe und wann fängt die Manipulation an?  

Rio de Janeiro, 2014. Die Fußballweltmeisterschaft wird in Brasilien ausgetragen, die Olympischen Spiele 2016 werden folgen. Eine Atmosphäre voller Hoffnung und Euphorie prägt die Stadt. Júlia, eine junge Architektin, ist beauftragt, ein Projekt für das große Sportereignis zu realisieren. Kurz vor ihrer Präsentation im Rathaus läuft die begeisterte Joggerin zum berühmten Aussichtspunkt Vista Chinesa. Plötzlich spürt sie eine Waffe am Kopf und wird in die Tiefen des Regenwaldes gezwungen.

Ein Haus im Süden, woanders sein und doch bei sich, das ist ein Traum, den viele träumen. Wer aber dann wirklich so ein Haus hat, hat andere Träume, Träume von ... ja, vielleicht von Ferien? Axel Hacke erzählt in Ein Haus für viele Sommer von der Magie eines Ortes, an dem man eigentlich nicht sein müsste, aber doch unbedingt sein will.

Eine junge Frau besucht zum ersten Mal in ihrem Leben ein klassisches Konzert und schläft mittendrin ein. Später bemerkt sie, dass es sich um Brahms »Wiegenlied« gehandelt hat - war sie vielleicht gar die einzige Person im Saal, die die Musik wirklich gehört hat? Eine ältere Frau sinniert über die ihrer Meinung nach zu Unrecht aufgegebene Praxis der Schrumpfköpfe - wie gerne würde sie zwölf Schrumpfköpfe ihrer Ahnen in einer Eierschachtel aufbewahren und sie gebührend erinnern.