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ISBN/EAN: 978-8-02-735820-5
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2022
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
152 S.
Format (T/L/B):
0.9 x 22.9 x 15.2 cm

Hersteller:
e-artnow s.r.o.
kristoferpaetau@gmail.com
Za sidlistem 22
CZ 14300 Prague


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Der Sachsenspiegel (Historischer Roman - Eine Geschichte aus der Hohenstaufenzeit)

Recht, Ehre und Lehnswesen im mittelalterlichen Sachsen

11,90 €

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Beschreibung

Der Sachsenspiegel entfaltet die Entstehungswelt des berühmten mitteldeutschen Rechtsbuches als historisches Panorama der Hohenstaufenzeit: Lehnsbindungen, Gerichtstage, bäuerliche Freiheiten und fürstliche Machtansprüche werden zu einem erzählerischen Konfliktgewebe verdichtet. Wolffs Stil verbindet antiquarische Detailfreude mit balladesker Anschaulichkeit; er sucht nicht bloß Kostümgeschichte, sondern die geistige Ordnung einer Epoche, in der Recht, Ehre und Gemeinschaft noch unmittelbar öffentlich verhandelt werden. Julius Wolff (1834-1910), Dichter und Erzähler des späten 19. Jahrhunderts, war besonders für historisch-romantische Stoffe und seine Nähe zu mitteldeutschen Landschaften und Überlieferungen bekannt. Seine literarische Arbeit speist sich aus dem Interesse an nationaler Erinnerung, mittelalterlicher Rechts- und Sagenwelt sowie an volkstümlichen Formen des Erzählens. Gerade diese Verbindung erklärt, weshalb ihn der Sachsenspiegel als Symbol deutscher Rechtskultur und regionaler Identität reizen musste. Empfohlen sei das Buch Lesern, die historische Romane nicht nur als Abenteuer, sondern als Zugang zu politischen und rechtlichen Denkformen des Mittelalters verstehen. Wer Freude an gelehrter Rekonstruktion, kräftiger Figurenzeichnung und der Atmosphäre staufischer Welt hat, findet hier eine anregende, kulturgeschichtlich ergiebige Lektüre.