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ISBN/EAN: 978-3-95732-005-6
Einband: kartoniertes Buch
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Herausgeber:
Hanno Plass
Hanno Plass
Erschienen am:
09.04.2015
09.04.2015
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
320 S.
320 S.
Format (T/L/B):
2.3 x 17 x 12 cm
2.3 x 17 x 12 cm
Hersteller:
Verbrecher Verlag GmbH
info@verbrecherei.de
Gneisenaustr. 2 a
DE 10961 Berlin
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Klasse Geschichte Bewusstsein
Was bleibt von Georg Lucács' Theorie?
20,00 €
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Beschreibung
Georg Lukács' "Geschichte und Klassenbewusstsein" ist ein Werk mit einer geradezu überzeitlichen Wirkung. Als Reaktion auf das Scheitern der deterministisch antizipierten proletarischen Weltrevolution nach dem Ersten Weltkrieg erschien diese Sammlung von Essays und Aufsätzen erstmals 1923. Das Buch war aufgrund seiner scharfen Kritik am ,orthodoxen Marxismus' für die Herausbildung des sogenannten westlichen Marxismus von zentraler Bedeutung, auch wenn Lukács es nach Kritik und Anfeindungen seitens des parteioffiziellen Marxismus widerrief. Eine emanzipatorische Linke rezipierte Lukács immer wieder, besonders wurde er 1968 wieder ins Gedächtnis gerufen. Die von ihm verwendeten Begriffe von Dialektik, Verdinglichung, Entfremdung und Totalität bieten Gelegenheit, die Notwendigkeit der Abschaffung der bestehenden Verhältnisse mit philosophisch geschliffener theoretischer Schärfe zu begründen. Nach dem katastrophischen 20. Jahrhundert stellt dieses Buch die Frage nach der Aktualität von "Geschichte und Klassenbewusstsein". Die Relevanz der genannten Begriffe wird hier betont, statt - wie im postmodernen Diskurs - kleingeredet. Die Beiträge des Bandes bewegen sich zwischen den Spannungspolen von Bewusstsein und Ideologie sowie Historizität und Geschichte. Mit Beiträgen von Àgnes Heller, Detlev Claussen, Rüdiger Dannemann, Frank Engster, Patrick Eiden-Offe, Roger Behrens, Stefan Müller, Johannes Rein, Veith Selk und Bastian Bredtmann.
Über Hanno Plass
Hanno Plass ist Historiker und forscht am Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung zur Exilerfahrung jüdischer Apartheidsgegnerinnen und -gegner aus Südafrika.