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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783832181567
Sprache: Deutsch
Umfang: 208 S., Gebunden mit Lesebändchen
Format (T/L/B): 2.1 x 21.2 x 14.5 cm
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Rieke studiert Theologie und bereitet sich bei Sorgentelefon e. V. auf die Gemeindearbeit vor. Wanda sammelt für ein DDR-Museum Gegenstände, die nicht mehr gebraucht werden: 'Das Gestern will im Heute nicht aufhören zu sprechen.' Für Matthias, der auf dem Bau arbeitet, ist das Dasein an sich eine rätselhafte Aufgabe: Während der Ausbildung bei Sorgentelefon e. V. hat er die schöne Emilia kennengelernt. Die traurige Buchhalterin Marianne, der pensionierte Redakteur Lorentz und die 80-jährige heitere Ich-Erzählerin von Schrey, die nicht weiß, ob sie eine verhinderte Pianistin oder eine verhinderte Terroristin ist, gehören ebenfalls in die Sorgentelefon-Gruppe. Alle sieben - so unterschiedlich ihre Leben verliefen - erfahren, dass Zuhören den Anrufenden in einer schlaflosen Nacht das Gefühl von Ausweglosigkeit nehmen kann - und mit dem Zuhören auch eigene Lebenserfahrungen einen unerwarteten Sinn bekommen. Ein unsichtbares Netz zwischen Rand und Mitte der Gesellschaft entsteht, das Lebensgeschichten aus dem Dunkel des Unerzählten fischt.

Autorenportrait

Judith Kuckart, geboren 1959, lebt als Autorin und Regisseurin in Berlin. Sie veröffentlichte bei DuMont den Roman >Lenas Liebe< (2002), die Neuausgabe ihres Romans >Der Bibliothekar< (2004) sowie die Romane >Kaiserstraße< (2006), >Die Verdächtige< (2008), >Wünsche< (2013), >Dass man durch Belgien muss auf dem Weg zum Glück< (2015), >Kein Sturm, nur Wetter< (2019) und >Café der Unsichtbaren< (2021). Judith Kuckart wurde mit zahlreichen Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet.

Schlagzeile

'Die schlimmsten Katastrophen bekommen beim Erzählen einen Sinn.'